Zurueck in Salvador. Wir sind ueber Fortaleza nach Recife geflogen, haben uns Olinda angeschaut (wunderschoene Altstadt) und sind heute nach Salvador weitergeflogen.
Olinda hat eine sehr angenehme und entspannte Atmosphaere. Donnerstagabend (und das ganze Wochenende) war irgendein Heiligentag. Das wird in Brasilien natuerlich sofort ausgenutzt und gefeiert ohne Ende. Wir haben dann auch an irgendeiner Prozession teilgenommen. Ein Riesenspass, Getrommele und Caipirinhas die ausschliesslich aus Cachaca bestehen. Der Buergermeister klopft uns noch kameradschaftlich auf die Schulter (Haelt uns fuer Freunde eines Freundes aus den USA mit dem wir uns nur kurz unterhalten haben). Man kennt sich in Olinda. Der weitere Verlauf des Abends ist uns nicht mehr ganz in Erinnerung...aber es wohnen wirklich sehr interessante Menschen aus Film, Kunst und Musik im Altstadtviertel und wir fuehren viele radegebrochene (?) Gespraeche.
Wir starten gleich wehmuetig unseren letzten Abend hier in Brasilien, tauchen nochmal ein in die musikgefuellten Gassen Salvadors (Es ist ja gluecklicherweise Heiligentag, da ist alles noch ein wenig lauter und ordentlich was los).
Liebe Gruesse,
Lilli und Obi.
Freitag, 29. Juni 2007
Samstag, 23. Juni 2007
Hallo zusammen,
uns geht es noch immer sehr gut hier in Brasilien, wir freuen uns allerdings auch schon wieder sehr auf Deutschland. Auf JEVER (!), auf ameisenfreie Betten, auf angenehmere Temperaturen(?), auf mehr als 10 Woerter zur Artikulation, auf Kleider zum wechseln und natuerlich auf euch.
Heute leider keine Fotos, deshalb im Folgenden einiges zum Wesen des Brasilianers:
Brasilianer stehen sehr gerne und ausdauernd in Schlangen und warten, warten, warten. Vor Geldautomaten, der Post und dem Bus reicht die Schlange gerne mal um das Gebaeude herum. Es gibt viele Gruende warum diese Schlangen entstehen: Im Supermarkt z.B. soll es vorkommen, dass Kassierer waehrend des Abrechnens vornueberkippen und einschlafen (Wir vermuten deshalb gibt es die abgerundeten Ecken an den Kassen). Man macht sich da kein Bild wie langsam man abkassieren kann. Objektive Schaetzungen gehen von der fuenfzehnfachen Warteschlangenvernichtungskapazitaet einer Aldi-Kassiererin im Vergleich zum Brasilianischen Mercado aus.
Grosses Dorffest. Feuerholz wird aufgeschichtet, fuer das grosse, abendliche Fest-Feuer. Irgendwer bringt die Wimpelketten an, spannt sie zwischen den Staenden, Baumen rund um den Platz und - das erste was uns am Morgen schon auffaellt: Direkt ueber das Feuerholz! Das merkt hier keiner! Den ganzen Tag nicht! Abends steigt die Stimmung, das Feuer wird entzuendet, die Dekoration fackelt ab.
Durchaus exemplarisch fuer die Mentalitaet hier. Vielleicht denkt mancher Brasilianer in manchen Bereichen nicht ganz so oft an die Folgen seines Handelns.
(Die Nachbarlaender sollen sogar spotten, dass das brasilianische faschistische Regime (das bis `42 auf Seiten der Nazis kaempfte) so gar nicht richtig faschistisch war, bzw. die Brasilianer selbst eine Diktatur nicht so richtig durchorganisieren konnten.)
Was die Deutschen nach der Landung im Flugzeug, sind die Brasilianer beim Sonnenuntergang auf dem Berg. Nachdem die Sonne erfolgreich im Meer verschwunden ist, setzt jubelnder Beifall ein. Hat se gut gemacht!
Sonntag. Der Brasilianer geht an den Strand. Das Rauschen des Meeres und die wohlige Ruhe der Natur sind jedoch nur von kurzer Dauer (und vielleicht auch gar nicht erwuenscht?), denn bald werden die Kofferraume der Autos aufgeklappt und - die kleinen Prolo-Jungs aus den deutschen Doerfern koennen nach Hause gehen - Soundanlagen die wir sonst nur von Festivals kennen werden aufgedreht. Und das alle 10 Meter. Man kann mit etwas Glueck also durchaus fuenf verschiedene Lieder gleichzeitig anhoeren. Ein Traum!
Liebe Gruesse,
Lilli und Obi.
uns geht es noch immer sehr gut hier in Brasilien, wir freuen uns allerdings auch schon wieder sehr auf Deutschland. Auf JEVER (!), auf ameisenfreie Betten, auf angenehmere Temperaturen(?), auf mehr als 10 Woerter zur Artikulation, auf Kleider zum wechseln und natuerlich auf euch.
Heute leider keine Fotos, deshalb im Folgenden einiges zum Wesen des Brasilianers:
Brasilianer stehen sehr gerne und ausdauernd in Schlangen und warten, warten, warten. Vor Geldautomaten, der Post und dem Bus reicht die Schlange gerne mal um das Gebaeude herum. Es gibt viele Gruende warum diese Schlangen entstehen: Im Supermarkt z.B. soll es vorkommen, dass Kassierer waehrend des Abrechnens vornueberkippen und einschlafen (Wir vermuten deshalb gibt es die abgerundeten Ecken an den Kassen). Man macht sich da kein Bild wie langsam man abkassieren kann. Objektive Schaetzungen gehen von der fuenfzehnfachen Warteschlangenvernichtungskapazitaet einer Aldi-Kassiererin im Vergleich zum Brasilianischen Mercado aus.
Grosses Dorffest. Feuerholz wird aufgeschichtet, fuer das grosse, abendliche Fest-Feuer. Irgendwer bringt die Wimpelketten an, spannt sie zwischen den Staenden, Baumen rund um den Platz und - das erste was uns am Morgen schon auffaellt: Direkt ueber das Feuerholz! Das merkt hier keiner! Den ganzen Tag nicht! Abends steigt die Stimmung, das Feuer wird entzuendet, die Dekoration fackelt ab.
Durchaus exemplarisch fuer die Mentalitaet hier. Vielleicht denkt mancher Brasilianer in manchen Bereichen nicht ganz so oft an die Folgen seines Handelns.
(Die Nachbarlaender sollen sogar spotten, dass das brasilianische faschistische Regime (das bis `42 auf Seiten der Nazis kaempfte) so gar nicht richtig faschistisch war, bzw. die Brasilianer selbst eine Diktatur nicht so richtig durchorganisieren konnten.)
Was die Deutschen nach der Landung im Flugzeug, sind die Brasilianer beim Sonnenuntergang auf dem Berg. Nachdem die Sonne erfolgreich im Meer verschwunden ist, setzt jubelnder Beifall ein. Hat se gut gemacht!
Sonntag. Der Brasilianer geht an den Strand. Das Rauschen des Meeres und die wohlige Ruhe der Natur sind jedoch nur von kurzer Dauer (und vielleicht auch gar nicht erwuenscht?), denn bald werden die Kofferraume der Autos aufgeklappt und - die kleinen Prolo-Jungs aus den deutschen Doerfern koennen nach Hause gehen - Soundanlagen die wir sonst nur von Festivals kennen werden aufgedreht. Und das alle 10 Meter. Man kann mit etwas Glueck also durchaus fuenf verschiedene Lieder gleichzeitig anhoeren. Ein Traum!
Liebe Gruesse,
Lilli und Obi.
Sonntag, 17. Juni 2007
Hey,
es ist spaet, der Rechner ist schonmal abgestuerzt und das Bloggen dauert auf diesem PC ewig. Deshalb nur kurz einige Bilder mit Kommentaren.

Schoene Fototapete.
Baheirreinas - Asgangspunkt in den Nationalpark Lencois M.
Im Nationalpark: Unendliche Duenen, endlich Wasser!
es ist spaet, der Rechner ist schonmal abgestuerzt und das Bloggen dauert auf diesem PC ewig. Deshalb nur kurz einige Bilder mit Kommentaren.
Vorneweg, zur Einstimmung, der klassische Kitsch-Sonnenuntergang ueber unserem Hotel in Paulino Neves.
Auf vielfachen Wunsch: Die Kinder leben noch, hier im Baywatch-Dschungeleinsatz mit Speedboat.
Liebste Gruesse,
Lilli und Obi.
P.S.: Aufgrund der Nachfrage: Am 1.Juli landen wir wieder in Frankfurt.
P.P.S.: @Karina: Super Idee. Bin dabei. Wieso Sprinter nach Frankfurt Main?
Montag, 11. Juni 2007
Sao Luis
Hallo,
wir haben den Amazonas wieder hinter uns gelassen und sind in Sao Luis angekommen.
Wir haben einige Tage in Belem festgesessen, da die Geldautomaten aus ungeklaerten Gruenden keine Verbindung ins Ausland herstellen konnten. (Man stelle sich mal vor: In einer Grossstadt mit 1,4 Mil. Einwohnern gehen alle Automaten nicht!)
Es gab Tage da konnten wir uns nicht mal Wasser kaufen und mussten ausschliesslich in Hilton & Co. dinieren, da diese als einzige VISA per Unterschrift akzeptieren. Guenstig, guenstig waren diese Tage...
Im folgenden wie immer einige Bilder (Die wunderschoenen Sonnenuntergaenge am Amazonas konnten wir aus Angst um unsere Kamera leider nicht festhalten):
RIO!
Es war einfach so schoen, deshalb noch Fotos obwohl wir schon 3000km weiter noerdlich sind.
Blick vom Cristo auf den Zuckerhut.
Blick vom Cristo auf den Zuckerhut.
RIO INTERNATIONAL AIROPOIRT!
6:30 - Die Frisur sitzt.
Unser erster Sonnenaufgang in Brasilien.
Belém - Hafen - Amazonas
Oben kreisen die Geier, in der Mitte verwelkt die Bluete vergangener (Kolonial-)Zeiten, unten riecht es streng nach Fisch...wie dieses Bild, so die ganze Stadt.
Anflug auf Belém
Drumherum Amazonas, innendrin tausende funktionsUNfaehige Geldautomaten.
Liebe Gruesse,
Lilli und Obi
Dienstag, 5. Juni 2007
Hi,
im Folgenden ein paar Bilder aus Rio.
im Folgenden ein paar Bilder aus Rio.
Die Stadt zieht selbst die Wurst unserer wahrlich hochgesteckten Erwartungen noch mit links vom Teller.
Ganz anders als das bisherige Brasilien: geschmackvoll, glamouroes, reich und schoen (im Zentrum) und endlisch mal wieder normaale Leude hier: Schwule mit Pudel, Lesende mit Brille und Buch oder Zeitung, Businessmen im Anzug und Menschen die Englisch sprechen koennen... Alles in allem Typen die uns bisher in Brasilien eher selten begegnet sind.
An den Straenden ist man nie allein: fliegende Haendler nerven einen im Minutentakt. (Wichtig: Leassige Verneinung per Zeigefinger, abgeschaut von den Einheimischen, entlastet die Stimme und Nerven und wird sofort verstanden.)
Morgen frueh um 8:30 geht der Flug in den Norden nach Belem.
Liebe Gruesse an euch alle,
Lilli und Obi
@Sascha: Danke fuer die Tipps. Leider waren es besagte Cafezinhos, die meist duenn sind. Hier in Rio ist das alles anders, die scheinen hier mehr Geschmack zu haben als die Leute im Norden. Die Saefte sind wirklich der Knaller (bis zu 40 Sorten), kaum teurer als Wasser trinken wir sie in rauhen Mengen.
@Sascha: Danke fuer die Tipps. Leider waren es besagte Cafezinhos, die meist duenn sind. Hier in Rio ist das alles anders, die scheinen hier mehr Geschmack zu haben als die Leute im Norden. Die Saefte sind wirklich der Knaller (bis zu 40 Sorten), kaum teurer als Wasser trinken wir sie in rauhen Mengen.
Montag, 28. Mai 2007
Hallo zusammen,
angekommen in Arrial de Ajuda bei Porto Seguro. Kaum 200 km Luftlinie zurueckgelegt und schon ist das Wetter (und vorallem das Meer) deutlich kuehler. Dafuer kann man auch mal wieder klar denken. Arrial ist mal so richtig ein Touridorf, aber: Auch richtig lecker schwarzer Kaffee und ungepoekeltes Fleisch.
Aus bisher unerfindlichen Gruenden trinken die Brasilianer naemlich selbst fast ausschliesslich miesen und dazu (entgegen aller Reisefuehrerschwaermereien) auch noch voellig duennen Kaffee. Ferner essen sie, aus uns (vorallem Obi) noch wesentlich unerklaerlicheren
Hier also gibt es zu voellig unverschaemten Preisen (ungefaehr dem monatlichen Mindestlohn in Brasilien) bei einem Argentinier also endlich mal ein feines Filet Mignon (zugegebenermassen auch eines der besten die wir jemals gegessen haben).
Generell sei erwaehnt, dass Brasilien als Reiseland - verglichen mit Berichten anderer - preislich scheinbar angezogen hat. Im Groben kostet bei uns in Euro dasselbe hier in Real (also effektiv alles ca. ein Drittel, verglichen mit z.B. Bolivien - ein Essen ca. 30 Cent - muss man hier - als Student - schon etwas aufs Geld achten). Transport ist etwa so teuer wie innerhalb Europas.
Begruesst wurden wir in Arrial morgens um neun - gerade mit dem Bus angekommen - von einem voellig besoffenen Musiker, der die Nacht durchgefeiert hatte. Er zeigte uns seine Pousada (Hotel) bei Michael (da sind wir jetzt auch) und nahm uns noch am Abend mit auf eines seiner Konzerte. Ein Spass. Im Nachhinein stellte er sich allerdings als etwas seltsamer Vogel heraus ("Thats the true Rock and Roll Baby!" und im Endeffekt doch nur Alleinunterhalter mit Band). Michael (vermutlich in den mittfuenfzigern) ist einer der seltenen wirklich gebildeten Expats und wenn man auf so jemanden stoesst und er dazu auch noch deutsch spricht, kann man innerhalb eines Abends mehr ueber ein Land erfahren als in einigen Wochen des Reisens (Wenn man der Landessprache nicht maechtig ist).
Morgen geht der Flug nach Rio de Janeiro, wir freuen uns riesig, Beach-Touri-Doerfchen koennen doch sehr schnell langweilig werden. Am 6. Juni geht es dann quer durch Brasilien, ca. 3000 km (?) gen Norden an den Aequator nach Belem am Amazonas.
Liebe Gruesse,
Lilli und Obi.
Generell sei erwaehnt, dass Brasilien als Reiseland - verglichen mit Berichten anderer - preislich scheinbar angezogen hat. Im Groben kostet bei uns in Euro dasselbe hier in Real (also effektiv alles ca. ein Drittel, verglichen mit z.B. Bolivien - ein Essen ca. 30 Cent - muss man hier - als Student - schon etwas aufs Geld achten). Transport ist etwa so teuer wie innerhalb Europas.
Begruesst wurden wir in Arrial morgens um neun - gerade mit dem Bus angekommen - von einem voellig besoffenen Musiker, der die Nacht durchgefeiert hatte. Er zeigte uns seine Pousada (Hotel) bei Michael (da sind wir jetzt auch) und nahm uns noch am Abend mit auf eines seiner Konzerte. Ein Spass. Im Nachhinein stellte er sich allerdings als etwas seltsamer Vogel heraus ("Thats the true Rock and Roll Baby!" und im Endeffekt doch nur Alleinunterhalter mit Band). Michael (vermutlich in den mittfuenfzigern) ist einer der seltenen wirklich gebildeten Expats und wenn man auf so jemanden stoesst und er dazu auch noch deutsch spricht, kann man innerhalb eines Abends mehr ueber ein Land erfahren als in einigen Wochen des Reisens (Wenn man der Landessprache nicht maechtig ist).
Morgen geht der Flug nach Rio de Janeiro, wir freuen uns riesig, Beach-Touri-Doerfchen koennen doch sehr schnell langweilig werden. Am 6. Juni geht es dann quer durch Brasilien, ca. 3000 km (?) gen Norden an den Aequator nach Belem am Amazonas.
Liebe Gruesse,
Lilli und Obi.
Donnerstag, 24. Mai 2007
Oppa!
Von Salvador ging es direkt ueber Mar Grande, einem kleinen Fischerdorf, nach Barra Grande ca. 160 km suedlich von Salvador.
Die Temperaturen gehen hier an der Kueste langsam ins unertraegliche, selbst Blogschreiben faellt immer schwerer ... und das im Winter!
Barra Grande liegt auf einer wunderschoenen Halbinsel umgeben von vielen kleinen mangrovenbewachsenen Inseln. Es ist das Paradies hier! Unser Hotel, direkt am Strand, Palmen, Meer ... einfach in irgendeinem TUI-Katalog unter Karibik nachsehen, genauso sieht es hier aus.
Da gerade Winter ist sind wir auch so ziemlich alleine auf der Insel und koennen wunderbar entspannen.
Zu den Bildern:
Der Sonnenuntergang ist der Blick aus unserem Hotelzimmer.
Wir haben einen Tag ein Enduro ausgeliehen und sind ueber die Insel geheizt (immer wieder ein Riesenspass! Auf dem Bild: eine der vielen Furten unterwegs) .
Endlich konnten wir unsere bekloppten Kopflampen auch mal einsetzen. Hier beim Nachstspaziergang zu unserem
Lieblingsrestaurant auf der Insel (Langusten direkt vom Schiff, scharf angebraten).
Liebe Gruesse,
Lilli und Obi.
@Aaron:
1.) Bilderkomprimieren scheint auch sehr gut mit PAINT zu funktionieren.
2.) Ich glaube eher nicht, dass wir die naechsten Wochen eine Dose Sand mit uns rumschleppen werden.
Von Salvador ging es direkt ueber Mar Grande, einem kleinen Fischerdorf, nach Barra Grande ca. 160 km suedlich von Salvador.
Die Temperaturen gehen hier an der Kueste langsam ins unertraegliche, selbst Blogschreiben faellt immer schwerer ... und das im Winter!
Barra Grande liegt auf einer wunderschoenen Halbinsel umgeben von vielen kleinen mangrovenbewachsenen Inseln. Es ist das Paradies hier! Unser Hotel, direkt am Strand, Palmen, Meer ... einfach in irgendeinem TUI-Katalog unter Karibik nachsehen, genauso sieht es hier aus.
Da gerade Winter ist sind wir auch so ziemlich alleine auf der Insel und koennen wunderbar entspannen.
Zu den Bildern:
Der Sonnenuntergang ist der Blick aus unserem Hotelzimmer.
Wir haben einen Tag ein Enduro ausgeliehen und sind ueber die Insel geheizt (immer wieder ein Riesenspass! Auf dem Bild: eine der vielen Furten unterwegs) .
Endlich konnten wir unsere bekloppten Kopflampen auch mal einsetzen. Hier beim Nachstspaziergang zu unserem
Liebe Gruesse,
Lilli und Obi.
@Aaron:
1.) Bilderkomprimieren scheint auch sehr gut mit PAINT zu funktionieren.
2.) Ich glaube eher nicht, dass wir die naechsten Wochen eine Dose Sand mit uns rumschleppen werden.
Mittwoch, 16. Mai 2007
Hallo,
wir sind seit Salvador in der Einoede und das Internet funktioniert nur per Satellit und Kurbel und seehr langsam. Deshalb schreiben wir erst jetzt.
Der letzte Abend in Salvador war doch noch sehr schoen. Mittendrin im original Sambafestival, tanzende Brasilianer (und -innen!) und der Hueftschwung ... die haben einfach Rhythmus im Blut. Danach Getrommel in allen Gassen, was ein Spasss!
Mit dem Bus - wirklich sehr komfortabel - ging es dann in den wunderschoenen Nationalpark
Chapada Diamantina, den wir seit Samstag durchstreifen. Gestern z.B. waren wir an einem Wasserfall, dessen Wasser bevor es den Grund (420 m tiefer)
erreicht, vom Winde am Felsen zerstaeubt und dann verweht wird (Wir hatten beide Traenen in den Augen).
Unsere Ausgangsbasis ist das Dorf Capao inmitten des Parks. Ein entspannter Ort, voller Aussteiger, Kinder, langer, langer Haare (gerne auch Rastas), Leinenkleider, nie verstummender Gitarrenklaenge und sogar auch einigen Einheimischen. Eigentlich haben wir nur noch Traenen in den Augen, es ist alles so wundervoll und harmonisch hier. Das Chi waechst bereits aus unseren Herzen (O-Ton: Peter from London).
Damit wir in dieser Idylle nicht voellig versacken haben wir bereits den Bus fuer Donnerstag gebucht und werden dann Richtung Sueden weiterreisen. Wir freuen uns auf eine weitere schoene Seite Brasiliens (nach Stadt und Dschungel): Die hoffentlich schoensten Straende der Welt.
Liebe Gruesse Lilli und Obi.
P.S.:
Erstes Foto: Gasse in der Altstadt Salvadors.
Zweites Foto: Abstieg nach Capao von einem Hochplateau in der Chapata Diamantina.
wir sind seit Salvador in der Einoede und das Internet funktioniert nur per Satellit und Kurbel und seehr langsam. Deshalb schreiben wir erst jetzt.
Der letzte Abend in Salvador war doch noch sehr schoen. Mittendrin im original Sambafestival, tanzende Brasilianer (und -innen!) und der Hueftschwung ... die haben einfach Rhythmus im Blut. Danach Getrommel in allen Gassen, was ein Spasss!
Mit dem Bus - wirklich sehr komfortabel - ging es dann in den wunderschoenen Nationalpark
Chapada Diamantina, den wir seit Samstag durchstreifen. Gestern z.B. waren wir an einem Wasserfall, dessen Wasser bevor es den Grund (420 m tiefer)
Unsere Ausgangsbasis ist das Dorf Capao inmitten des Parks. Ein entspannter Ort, voller Aussteiger, Kinder, langer, langer Haare (gerne auch Rastas), Leinenkleider, nie verstummender Gitarrenklaenge und sogar auch einigen Einheimischen. Eigentlich haben wir nur noch Traenen in den Augen, es ist alles so wundervoll und harmonisch hier. Das Chi waechst bereits aus unseren Herzen (O-Ton: Peter from London).
Damit wir in dieser Idylle nicht voellig versacken haben wir bereits den Bus fuer Donnerstag gebucht und werden dann Richtung Sueden weiterreisen. Wir freuen uns auf eine weitere schoene Seite Brasiliens (nach Stadt und Dschungel): Die hoffentlich schoensten Straende der Welt.
Liebe Gruesse Lilli und Obi.
P.S.:
Erstes Foto: Gasse in der Altstadt Salvadors.
Zweites Foto: Abstieg nach Capao von einem Hochplateau in der Chapata Diamantina.
Freitag, 11. Mai 2007
Hey,
die Sachlage hat sich entspannt. Wir sind jetzt bevorzugt im hellen unterwegs, halten uns moeglichst in polizeibewachten Strassen auf und somit sind uns - zuwider den Neigungen der sensationsluesternen Leserschaft - keine haarstraubenden Ereignisse mehr widerfahren.
Salvador hat tatsaechlich auch sehr schoene Seiten, aber Fotos davon gibt es leider noch immer nicht. Sobald die Gegend etwas sicherer ist, werden wir die Kamera auch mal in das Internetcafe mitnehmen.
Morgen geht es nach Diamantina. Wundervolle Wasserfaelle, Getiers und `Anacondas` (Gruss von Harald und Chrischtel) im Nationalpark, weg vom Stress der Grossstadt.
Liebe Gruesse Lilli und Obi.
die Sachlage hat sich entspannt. Wir sind jetzt bevorzugt im hellen unterwegs, halten uns moeglichst in polizeibewachten Strassen auf und somit sind uns - zuwider den Neigungen der sensationsluesternen Leserschaft - keine haarstraubenden Ereignisse mehr widerfahren.
Salvador hat tatsaechlich auch sehr schoene Seiten, aber Fotos davon gibt es leider noch immer nicht. Sobald die Gegend etwas sicherer ist, werden wir die Kamera auch mal in das Internetcafe mitnehmen.
Morgen geht es nach Diamantina. Wundervolle Wasserfaelle, Getiers und `Anacondas` (Gruss von Harald und Chrischtel) im Nationalpark, weg vom Stress der Grossstadt.
Liebe Gruesse Lilli und Obi.
Donnerstag, 10. Mai 2007
Hallo,
angekommen in Salvador und: Wir leben noch!
Flug und Anreise liefen problemlos. Unser Hotel hier am Placa da Se ist auch angenehm nur recht teuer. Gestern abend gingen wir noch eben was essen im Restaurant um die Ecke. Ein ranziger Einheimischenladen, trozdem eingezaeunt (Stahlgitter) mit Sicherheitsmann (gross) vor der Tuer. Aber: Man denkt sich ja als Tourist nix bei. Kaum war das Essen aufgetischt fing ein freundlicher ungefaehr fuenzehnjaehriger Crackhead ca. 1 m von unserem Tisch entfernt hinter dem Stahlgitter einen Stein gegen selbiges zu schlagen und mir unmissverstaendlich klarzumachen, dass er damit augenblicklich mein Gesicht zertruemmert indem er ihn durch das Gitter wirft, wenn ich ihm nicht augenblicklich mein Geld gebe. Nachdem ich ihn (todesangst ausstehend) ignoriere faengt er an eine Flasche zu zertruemmern und macht mir wiederum klar, dass ich mit dem Flaschenhals, sobald wir das Restaurant verlassen aufgeschlitzt werde. Die sonst eher untaetige, aber in rauen Mengen praesente Touristenpolizei (Es stehen wirklich an fast jeder Kreuzung zwei Beamte) lief zufaellig vor dem Tor vorbei. Nachdem ich rausgerannt bin und ihr die Lage erklaerte wurde er (leider nur fuer den Abend, er hat uns heute schon wieder angemacht) vertrieben. Im Laufe des Abends kamen dann noch vier weitere solcher Gestalten ans Gitter. Das wirklich unangenehmste Abendessen unseres Lebens. Gottseidank lag unser Hotel so nahe, dass der Sicherheitsmann unseres Hotels schon in Sichtweite stand.
Heute morgen im Hotel berichtet unser Zimmernachbar, dass er in der Nachbargasse vor zwei Tagen niedergestochen wurde.
Ich glaube dass Salvador sicher ganz schoen ist, aber wahrgenommen haben wir davon bisher noch kaum etwas. Ein latentes Gefuehl der Angst begleitet uns bei unseren Touren durch die Stadt und ich hoffe, dass wir schnellstmoeglich hier wegkommen und einen entspannten Brasilienurlaub beginnen koennen.
Gruesse Obi und Lilli.
(Peinliche Reisevorbereitungsfehler wurden umgehend geloescht. Danke nochmal Sascha.)
angekommen in Salvador und: Wir leben noch!
Flug und Anreise liefen problemlos. Unser Hotel hier am Placa da Se ist auch angenehm nur recht teuer. Gestern abend gingen wir noch eben was essen im Restaurant um die Ecke. Ein ranziger Einheimischenladen, trozdem eingezaeunt (Stahlgitter) mit Sicherheitsmann (gross) vor der Tuer. Aber: Man denkt sich ja als Tourist nix bei. Kaum war das Essen aufgetischt fing ein freundlicher ungefaehr fuenzehnjaehriger Crackhead ca. 1 m von unserem Tisch entfernt hinter dem Stahlgitter einen Stein gegen selbiges zu schlagen und mir unmissverstaendlich klarzumachen, dass er damit augenblicklich mein Gesicht zertruemmert indem er ihn durch das Gitter wirft, wenn ich ihm nicht augenblicklich mein Geld gebe. Nachdem ich ihn (todesangst ausstehend) ignoriere faengt er an eine Flasche zu zertruemmern und macht mir wiederum klar, dass ich mit dem Flaschenhals, sobald wir das Restaurant verlassen aufgeschlitzt werde. Die sonst eher untaetige, aber in rauen Mengen praesente Touristenpolizei (Es stehen wirklich an fast jeder Kreuzung zwei Beamte) lief zufaellig vor dem Tor vorbei. Nachdem ich rausgerannt bin und ihr die Lage erklaerte wurde er (leider nur fuer den Abend, er hat uns heute schon wieder angemacht) vertrieben. Im Laufe des Abends kamen dann noch vier weitere solcher Gestalten ans Gitter. Das wirklich unangenehmste Abendessen unseres Lebens. Gottseidank lag unser Hotel so nahe, dass der Sicherheitsmann unseres Hotels schon in Sichtweite stand.
Heute morgen im Hotel berichtet unser Zimmernachbar, dass er in der Nachbargasse vor zwei Tagen niedergestochen wurde.
Ich glaube dass Salvador sicher ganz schoen ist, aber wahrgenommen haben wir davon bisher noch kaum etwas. Ein latentes Gefuehl der Angst begleitet uns bei unseren Touren durch die Stadt und ich hoffe, dass wir schnellstmoeglich hier wegkommen und einen entspannten Brasilienurlaub beginnen koennen.
Gruesse Obi und Lilli.
(Peinliche Reisevorbereitungsfehler wurden umgehend geloescht. Danke nochmal Sascha.)
Dienstag, 8. Mai 2007

So ihr Lieben,
in zwei Stunden geht es los nach Brasilien und soeben kam mir wohl doch etwas kurzfristig die Idee das ganze in einem Blog zu begleiten.
Deshalb: So gar keine Zeit und nur ein kleines Bild - man beachte die klassische Rollenverteilung - mit dem schönen Titel: "Da unten liegt Gummersbach".
Euer Obi.
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